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15.11.2007 - Top Wohnversorgung in Österreich

Der Vorstand des Österreichischen Siedlungswerks und Aufsichtsrat des Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen, Michael Pech, referiert bei der 18. Wohnwirtschaftlichen Tagung zur Wohnversorgung in Österreich und erklärt, warum diese in Österreich so gut ist.    


Wien - Heute, Donnerstag, hat die 18. Wohnwirtschaftliche Tagung der Landesgruppe Wien des Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen begonnen. Diese ist dem Thema "Der Mehrwert guter Wohnversorgung" gewidmet. Der Vorstand des Österreichischen Siedlungswerks (ÖSW) und Aufsichtsrat des Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen, Michael Pech, stieg mit seinem Impulsreferat "Grundlagen guter Wohnversorgung" als einer der ersten Redner in die Thematik ein.

Hohe Lebensqualität in Wien
Die Frage guter Wohnversorgung ist eine Frage der Lebensqualität für die Bevölkerung, so Pech zu Beginn. Die Mercer-Studie "Quality of Living Survey 2007" zeigt, dass Wien im EU-weiten Vergleich an erster Stelle hinsichtlich der Lebensqualität liegt. Im weltweiten Vergleich rangiert Wien hinter Zürich und Genf ex aequo mit Vancouver an dritter Stelle von 215 untersuchten Städten. "In Wien liegt somit eine sehr hohe Lebensqualität vor", erklärt Pech. Bei der Beurteilung der Frage, ob eine gute Wohnversorgung vorliegt, müssen diverse Indikatoren in quantitativer und qualitativer Hinsicht analysiert werden. In Österreich ist der Wohnungsbestand (475 Wohnungen pro 1.000 Einwohner) recht gut. "In Österreich hat zudem der Sektor der sozialen Mietwohnungen eine hohen Stellenwert, womit wesentlich zur guten Wohnversorgung beigetragen wird", verweist der ÖSW-Vorstand auf die Bedeutung des gemeinnützigen Wohnbaus.

Geringer Anteil der Wohnungskosten an privaten Konsumausgaben
Ein wesentlicher Aspekt der Qualität der Wohnversorgung sind die Wohnungskosten. Als ein Indikator dafür wird der Anteil der Wohnungskosten an den privaten Konsumausgaben herangezogen. In Österreich betrug dieser Anteil im Jahr 2001 17 Prozent, in Frankreich 20 Prozent, in den Niederlanden und Schweden 23 Prozent. Michael Pech dazu: "Österreich hat mit rund einem Fünftel den niedrigsten Anteil der Wohnungskosten an den privaten Konsumausgaben."

Wohnzufriedenheit in letzten Jahren gestiegen
Neben den objektiven quantitativen und qualitativen Kriterien der Wohnversorgung ist vor allem auch die subjektive Wohnzufriedenheit der Menschen entscheidend. Der ÖSW-Vorstand verweist in seinem Vortrag auf eine Studie, wonach in Österreich neben der objektiven Wohnqualität auch die subjektive Wohnzufriedenheit in den vergangenen Jahren gestiegen ist. "Vor allem die Zufriedenheit mit der Wohnungsgröße, der Lage der Wohnung und dem Ansehen des Wohnviertels ist gestiegen.", so Pech. Auch Bewohnerbefragungen, die vom ÖSW in seinen eigenen Wohnhausanlagen durchgeführt wurden, haben eine hohe Wohnzufriedenheit ergeben, erklärt Pech weiter. So sind 93 Prozent der Befragten mit der Wohnsiedlung im Allgemeinen sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Kaum Sorgen der Österreicher um Wohnungskosten
Im Zuge einer im August dieses Jahres vom Institut für Grundlagenforschung durchgeführten Befragung zu den persönlichen Sorgen der Österreicher konnte festgestellt werden, dass die Sorgen über den "Anstieg der Wohnungskosten" relativ gering sind. "Dieses Ergebnis kann auf die gute Wohnversorgung in Österreich zurückgeführt werden", meint Pech dazu. Dabei leistet die Wohnbauförderung einen wesentlichen Beitrag zur guten Wohnversorgung der österreichischen Bevölkerung, so Pech zum Abschluss. Er spricht sich damit für die Beibehaltung der grundlegenden Orientierung der österreichischen Wohnbauförderung aus, um künftig die gute Wohnversorgung in Österreich zu sichern.

Die ÖSW AG steht an der Spitze der ÖSW-Konzerngruppe, die über rund 20 Beteiligungen verfügt und ca. 50.000 Einheiten verwaltet. Damit ist der Konzern der größte private gemeinnützige Bauträger in Österreich. Neben dem Wiener Markt ist das Österreichische Siedlungswerk schwerpunktmäßig in den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig.

Kontakt für Rückfragen:
Mag. Helga Mayer
Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft
1080 Wien, Feldgasse 6-8
Tel.: (01) 401 57 DW 603, helga.mayer@oesw.at

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ÖSW-Vorstand Michael Pech bei der Wohnwirtschaftlichen Tagung

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