AUSGEWÄHLTE
OBJEKTE
8.7.2010 - Gleichenfeier für das Projekt "generationen: wohnen am mühlgrund"

Wohnprojekt mit innovativem Lebensraumkonzept

 

Das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) hatte sich vor knapp drei Jahren in einem Bauträgerwettbewerb mit dem Architekturbüro gerner°gerner plus architekten erfolgreich gegen seine Mitbewerber durchgesetzt und damit den ersten Wiener Bauträgerwettbewerb für geförderte Eigentumswohnungen gewonnen. Besonderer Wert wird bei diesem Projekt auf flexiblen Wohnraum gelegt, um sowohl dem Wohnen verschiedener Generationen miteinander als auch der Integration von behinderten Familienmitgliedern gerecht zu werden. Am Donnerstag, 8. Juli 2010, fand im Beisein aller Baubeteiligten die traditionelle Gleichenfeier für die 26 geförderten Eigentumswohnungen statt. Diese Feierlichkeiten sind vor allem den am Bau beteiligten Arbeitern gewidmet. ÖSW-Vorstand Michael Pech in seiner Rede: „Eine Gleichenfeier ist immer wieder eine schöne Gelegenheit, mich bei all jenen, die an einem solchen Bauvorhaben beteiligt sind, zu bedanken.“ Gleichzeitig unterstrich Pech die Bedeutung des sozialen Wohnbaus für die hohe Lebensqualität in Wien.  

 

Anlässlich der Gleichenfeier wurden die zukünftigen Bewohner der Mühlgrundgasse bereits am Vortag zu einem gemeinsamen Kennenlernen geladen. Architekten und Landschaftsplaner nutzten die Gelegenheit das Projektkonzept vorzustellen. Zusammen mit Mitarbeitern des ÖSW und der Baufirma standen diese für alle Fragen der Eigentümer zur Verfügung. Weiters ist ein Gartenworkshop geplant, bei dem zusammen bestimmt werden soll mit welchen Pflanzen die Wohnanlage begrünt werden soll. So soll ein gemeinsamer Abstimmungsprozess bis zur Übergabe stattfinden. Wohl nur einer von vielen Erfolgsfaktoren des Projektes – schließlich waren die Eigentumswohnungen zum Zeitpunkt der Gleichenfeier bereits vollständig verwertet.  

 

Großzügige Freiflächen  

Das architektonische Konzept sieht ein dreistöckiges Gebäude vor, durch das nur ein Minimum an Fläche verbaut wird. Den zukünftigen BewohnerInnen stehen dadurch großzügige Grünflächen wie einerseits ein Wald- und Wiesengürtel und andererseits ein Gartenhof für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung. Alle 26 Wohnungen verfügen über geräumige, individuelle Freibereiche wie Loggien, Terrassen und Balkone oder Eigengärten. Richtung Süden sind großzügige Verglasungen eingeplant - das verspricht Wohnvergnügen mit viel Tageslicht. Die Größen der 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen liegen zwischen 57 und 116 m². So wird eine größtmögliche Wohnungsvielfalt garantiert.    

 

Barrierefreie Planung  

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wurden Wohn- und Lebensraumkonzepte für alle Generationen entwickelt. Besonders auf die Anliegen von älteren Menschen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen wird Rücksicht genommen. Deshalb sind alle Wohnungen barrierefrei geplant und können teilweise auch flexibel angepasst werden. Die Wohneinheiten des Baukörpers parallel zur Mühlgrundgasse wurden so konzipiert, dass im Falle eines Pflegebedarfs das Abtrennen eigener Räumlichkeiten für Betreuungspersonal möglich ist. Im südlichen Baukörper wird es durch zusammenlegbare Wohnungen möglich, auf verschiedene Lebenssituationen besser einzugehen. So entsteht ein getrennt funktionierender Wohnbereich, zum Beispiel für einen heranwachsenden Jugendlichen oder einen älteren Familienangehörigen.   

 

Soziale Serviceleistungen  

Neben diesen Besonderheiten wird es außerdem eine Unterstützung nachbarschaftlicher Kontakte geben. Viele verschiedene Einrichtungen, wie ein Gemeinschaftsraum, eine Gemeinschaftsterrasse und ein Sonnendeck, sollen das soziale Miteinander zusätzlich fördern. In Kooperation mit sozialen Einrichtungen und Dienstleistungsanbietern sind außerdem Serviceleistungen wie Heimhilfe, Besuchs- und Begleitdienst, Reparaturservice und Haustierbetreuung vorgesehen.   

 

Lage und Infrastruktur  

Trotz der schönen Grünlage verfügt die Wohnhausanlage in der Mühlgrundgasse über eine gute Verkehrsanbindung. Die Langobardenstraße und Erzherzog-Karl-Straße führen zum Knoten Stadlau, somit ist auch die A23 schnell erreichbar. Die Schnellbahn-Station Stadlau ist nicht weit entfernt. Mit der U2-Verlängerung nach Stadlau (geplant ab Ende 2010) wird die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel noch weiter verbessert.  

 

Die ÖSW-Firmengruppe   Die ÖSW AG steht an der Spitze der ÖSW-Firmengruppe, die über mehr als 25 Beteiligungen verfügt und ca. 50.000 Wohneinheiten verwaltet. Damit ist der Konzern der größte private gemeinnützige Bauträger in Österreich. Neben dem Wiener Markt ist das Österreichische Siedlungswerk schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig.

 

 

Pressekontakt:

Daniela S. Fiedler

Dipl.-Medienwirtin (FH)

ÖSW AG

01/401 57 606

daniela.fiedler@oesw.at<//font><//span>

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(v.l.n.r.): Bezirksrat Anton Stummer, die Architekten Andreas und Gerda Maria Gerner, ÖSW Vorstand Michael Pech, ÖSW Vertriebsleiterin Helga Mayer, ÖSW Vorstand Wolfgang Wahlmüller und Oberstadtbaurat Michael Marx
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