AUSGEWÄHLTE
OBJEKTE
22.2.2012 - Übergabe des innovativen Projekts "Eurogate"

ÖSW übergibt 110 Wohnungen in Europas größter Passivhaussiedlung „Eurogate“

Das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) ging mit dem Projekt „Passivhaus Plus“ von Architekt Krischanitz im Bauträgerwettbewerb für die Aspanggründe als einer der Sieger hervor – am Mittwoch wurden die Wohnungen an ihre Mieter übergeben, auch Wohnbaustadtrat Michael Ludwig war vor Ort.

„Eurogate“ wurde das einzigartige Projekt in der Aspangstraße im 3. Bezirk getauft, mit dem die Stadt Wien ihre führende Position im Passivhausbau weiter ausbauen kann - hier entsteht die größte Passivhaussiedlung Europas. Wohl auch deshalb waren beim ÖSW innerhalb kürzester Zeit alle Wohnungen vergeben. Am Mittwoch, 22. Februar 2012, war es so weit: Die 110 geförderten Mietwohnungen mit Eigentumsoption wurden an Ihre Bewohner übergeben. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig wollte sich dies nicht entgehen lassen und freute sich bei der Übergabe: „Diese Passivhauswohnanlage ist ein Vorzeigeprojekt, das besten Wohnkomfort mit hohen ökologischen Standards verbindet.“

Weiters betonte Ludwig: „Im geförderten Wohnbau Wiens widmen wir ökologischen Aspekten seit vielen Jahren höchstes Augenmerk. Denn nicht nur Klima- und Umwelt werden dadurch entlastet, sondern die niedrigen Heizkosten schlagen sich auch sehr positiv in den Haushaltsbudgets der Bewohnerinnen und Bewohner nieder. Die große Nachfrage bei ökologischen Bauten beweist, dass ökologisches Wohnen bei den Wienerinnen und Wienern einen hohen Stellenwert einnimmt.“

ÖSW-Vorstand Michael Pech bei der Übergabe: "Mit der Umsetzung des Passivkomforthauses soll ein wesentlicher Beitrag zur Akzeptanz des Passivhausstandards im mehrgeschossigen Wohnbau geleistet werden. Das ÖSW stellt mit diesem Projekt einmal mehr seine ökologische Verantwortung unter Beweis.“ ÖSW-Vorstand Wolfgang Wahlmüller: „Es liegt uns nicht nur am Herzen, schöne Bauwerke zu errichten – wir möchten unseren Mietern durch unser durchdachtes Facility Management Konzept auch eine umfangreiche Betreuung bieten.“

Das ÖSW überzeugte zusammen mit dem Architekturbüro Krischanitz die hochkarätig besetzte Jury beim Bauträgerwettbewerb mit seinem Passivhaus Plus. Zentrales Element in der Entwicklung des Projekts „Passivhaus Plus“ war die ökonomische Effizienz der Gebäudehülle und der haustechnischen Anlagen. Die kompakte Baukörperform sowie die optimierten Fensterflächen tragen zur Minimierung von Wärmeverlusten bei. Zudem wurde die Be- und Entlüftung der Wohnungen mittels kontrollierter Wohnraumlüftung geplant. Besonders 2 hervorzuheben ist die natürliche Erdkühlung für besonders der Sonne ausgesetzte Dachgeschoßbereiche.

Die Wohnungen

Das Projekt mit einer Wohnnutzfläche von rund 10.000 m² umfasst 110 geförderte Mietwohnungen mit Eigentumsoption. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 60 und 106 m². Die Geschosswohnungen zeichnen sich durch flexible Mitgestaltungsmöglichkeiten und großzügig dimensionierte Wohnküchen mit davorliegenden Freiräumen wie Loggien, Balkonen und Terrassen aus. Alle Wohneinheiten werden durch natürlich belichtete Stiegenhäuser erschlossen. Die Querdurchlüftung jeder Wohnung sichert einen hohen Wohnkomfort.

Die beiden parallel situierten Baukörper entlang der Straße und entlang des im Süden gelegenen Parks werden durch einen Grünraum verbunden. Diesen durchzieht ein leicht terrassierter Hügelzug, der mit seinen lockeren Baumpflanzungen Distanz zwischen den Baukörpern schafft und den Erdgeschoss-Wohnungen Intimität sichert.

Infrastruktur

Der neue Stadtteil Eurogate ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen und kann mit der Flughafenschnellbahn S 7 (Station St. Marx), mit den Schnellbahnlinien S 1, S 2, S 3 und S 15 (Station Rennweg) sowie mit den Straßenbahnlinien 18 und 71 (Stationen Landstraßer Hauptstraße/Rennweg und St. Marx) gut erreicht werden. Die Buslinie 74 A bindet das Gebiet an das Zentrum Landstraßer Hauptstraße an. Eine zusätzliche Standortaufwertung wird sich durch die Errichtung der U-Bahn-Linie U2-Süd mit einer Station im Kreuzungsbereich Landstraßer Hauptstraße/Rennweg ergeben. Die Erschließung für den Individualverkehr erfolgt großräumig über die A 23 Südosttangente, den Landstraßer Gürtel, die Landstraßer Hauptstraße bzw. den Rennweg und die Schlachthausgasse, kleinräumig über die Aspangstraße bzw. über eine neu zu errichtende Straße. Neben der bestehenden Nahversorgungs-Infrastruktur ist östlich des Planungsgebiets im Kreuzungsbereich Landstraßer Hauptstraße/Rennweg ein Einkaufszentrum geplant. Ein vielfältiges Schulangebot für alle Altersstufen, Kindertagesheime sowie Arztpraxen tragen zur hohen Standortqualität bei.

Die ÖSW-Firmengruppe

Die ÖSW AG steht an der Spitze der ÖSW-Firmengruppe, die über mehr als 25 Beteiligungen verfügt und ca. 50.000 Wohneinheiten verwaltet. Damit ist der Konzern der größte private gemeinnützige Bauträger in Österreich. Neben dem Wiener Markt ist das Österreichische Siedlungswerk schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig.

Pressekontakt:

Daniela S. Fiedler Diplom-Medienwirtin (FH)
ÖSW AG
Tel.: 01/401 57-606
daniela.fiedler@oesw.at

Christian Kaufmann
Mediensprecher StR Dr. Michael Ludwig
Tel.: 01/4000/81277
christian.kaufmann@wien.gv.at

Border arround image (width=140px) with description an copyright below
v.l.n.r: Bezirksvorsteher Stellvertreter Rudolf Zabrana, Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, ÖSW Vorstand Michael Pech, die neue „Eurogate“ Bewohnerin Beate Luger, Architekt Adolf Krischanitz und ÖSW Vorstand Wolfgang Wahlmüller