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5.12.2012 - Gleichenfeier im Sonnwendviertel für "Platform L - Lebensstationen"

Gleichenfeier für "Platform L – Lebensstationen"

Der Rohbau des ÖSW Wohnprojekts am neuen Wiener Hauptbahnhof ist fertiggestellt

Mit dem Projekt "Platform L – Lebensstationen" errichtet das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) im Sonnwendviertel, das sich innerhalb des neuen Stadtentwicklungsgebiets „Bahnhof Wien – Europa Mitte“ befindet, 92 geförderte Mietwohnungen, vier Home-Offices und zwei Lokalflächen. Geplante Fertigstellung ist im Herbst 2013.

Am Dienstag, den 4. Dezember fanden sich anlässlich der traditionellen Gleichenfeier alle Projektbeteiligten zusammen und besichtigten den fertigstellten Rohbau. „Wir freuen uns mit dem Projekt „Platform L“ ein Teil des Stadtentwicklungsgebietes rundum den neuen Wiener Hauptbahnhof zu sein, um so leistbaren Wohnraum mit hochwertiger Architektur bieten zu können“, so ÖSW Vorstand Michael Pech.

Das Projekt setzt sich zum Ziel ein möglichst breites Spektrum an Wohnungen bzw. Wohnungsmöglichkeiten anzubieten, das von allen Generationen angenommen werden kann. In dem vielfältigen und barrierefreien Wohnungsangebot können Singles, Paare, Familien mit Kindern und Senioren jede gewünschte Wohnform wählen und nachhaltig, an die im Verlauf des Lebens unterschiedlichen individuellen Wünsche und Bedürfnisse, anpassen.

Das Besondere an diesem Projekt sind die loftartigen Wohneinheiten. Diese haben eine private Erschließung durch einen direkten Liftzugang in die Wohnung und verfügen über einen offenen und flexiblen Wohnungsgrundriss, der den Wohnbedürfnissen der BewohnerInnen durch die Abtrennung von ein bis drei nutzungsneutralen Räumen in nahezu allen Lebensphasen entgegenkommt. Die L-förmigenFenster und Balkone geben der Fassade des Projektes nicht nur ihr architektonisch einzigartiges Gesicht, sondern verleihen den Räumen auch mehr Licht und Wärme.

Für die Gestaltung des großzügigen Stiegenhauses konnte der Künstler Manfred Erjautz gewonnen werden, der im Luftraum des Stiegenhauses ein auch von außenund in der Nacht wahrnehmbares Licht-Kunstwerk über alle Geschosse schaffen wird, das dem Wohnhaus eine zusätzliche einzigartige Identität und damit den BewohnerInnen eine stärkere Identifikation mit dem Gebäude geben soll.

Gemeinschaft zum Mitmachen

Zusammen mit dem Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects und dem Soziologenteam Havel & Havel ist ein generationsübergreifendes Wohnkonzept geplant, das eine ausgeprägte Gemeinschaft entstehen lassen soll. Zu diesem Zweck werden vielfältige Kommunikationszonen geschaffen. Neben dem großzügigen Gemeinschaftsraum mit vorgelagerter Dachterrasse bieten auch der idyllische Gartensowie der „Marktplatz“ im Foyer, der als Begegnungsort und Tauschbörse fungiert, ausreichende Möglichkeiten zur Gemeinschaftsbildung. Durch diese Förderung der nachbarschaftlichen Kontakte werden Sicherheit, Wohnqualität und emotionaler Rückhalt sowie die Identifikation mit dem Wohnviertel erhöht. Darüber hinaus stehen den zukünftigen BewohnerInnen weitere gemeinschaftliche Bereiche wie die großzügig dimensionierten Fahrrad- und Kinderwagengaragen sowie eine Waschküche zur Verfügung.

Um die Nutzung der gemeinschaftlichen Bereiche nachhaltig sicher zu stellen, werden die zukünftigen MieterInnen schon bei der Wohnungsanmeldung zu ihren Wünschen für die Gemeinschaftsbereiche befragt. Bis Bezug werden sie zu mehreren Mitbestimmungstreffen eingeladen um gemeinsam ein Nutzungskonzept zuerarbeiten. Besonders engagierte MieterInnen können dann in der ersten Zeit nachdem Bezug die Organisation der Gemeinschaftsflächennutzung übernehmen. So bekommen sie die Möglichkeit aktiv etwas zur Gemeinschaft in ihrem neuen Zuhause beizutragen.

Nachhaltiges Bauen

Ein besonderes Augenmerk wird auf den bauökologischen Aspekt gelegt. Neben der Ausführung als Niedrigenergiehaus Plus sollen Alu-Fenster, die sogenannten Wiener Fenster mit Dreifachverglasung, helfen die Betriebskosten so niedrig wie möglich zuhalten und damit sowohl Geldbeutel als auch Umwelt zu schonen. Diese wirken nicht nur optisch ansprechend, sondern überzeugen vor allem durch ihre wartungsfreie Langlebigkeit und Recyclebarkeit. Zudem wird auf die sorgfältige Ausführung einer energetisch optimierten Gebäudehülle geachtet und deren Qualität durch Thermographiemessungen und durch einen IBO-„Ökopass“ gesichert und überprüft. Zusätzlich ermöglichen Einzelzähler je Wohnung für Kaltwasser, Warmwasser und Heizung, spezielle Armaturen und optimierte Steuerungen gezielte individuelle Energiesparmaßnahmen für die BewohnerInnen. Unterstützt durch gezielte ökologische und technische Maßnahmen soll nicht nur ein sicheres Wohnnetzaufgebaut, sondern auch ein zukunftsweisender Ansatz für einen nachhaltigen Wohnbau geschaffen werden.

Die ÖSW-Firmengruppe

Die ÖSW AG steht an der Spitze der ÖSW-Firmengruppe, die über mehr als 25 Beteiligungen verfügt und ca. 50.000 Wohneinheiten verwaltet. Damit ist der Konzern der größte private gemeinnützige Bauträger in Österreich. Neben dem Wiener Markt ist das Österreichische Siedlungswerk schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig.

 

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v.l.n.r ÖSW AG Vorstand Wolfgang Wahlmüller, Bezirksvorsteher Stellvertreter Josef Kaindl, ÖSW AG Vorstand Michael Pech, Architektin Elke Delugan-Meissl und PORR Niederlassungsleiter Alfred Vandrovec
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"Platform L - Lebenstationen" im Sonnwendviertel