AUSGEWÄHLTE
OBJEKTE
11.11.2013 - Feierliche Übergabe des Projektes "Platform L - Lebensstationen"

Übergabe für "Platform L – Lebensstationen"

92 Wohnungen bieten ein neues Zuhause im Sonnwendviertel

Im Projekt "Platform L – Lebensstationen" hat das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) im Sonnwendviertel, das sich innerhalb des neuen Stadtentwicklungsgebiets „Bahnhof Wien – Europa Mitte“ befindet, 92 geförderte Mietwohnungen, vier Home-Offices und zwei Lokalflächen errichtet.

Am Montag, 11. November fand die feierliche Übergabe an die BewohnerInnen statt. Auch die Bezirksvorsteherin des 10. Bezirkes Hermine Mospointner, die Architekten Roman Delugan und Martin Josst vom Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects und die ÖSW-Vorstände Michael Pech und Wolfgang Wahlmüller waren bei der Übergabe vor Ort, um die neuen Bewohner in ihrem Zuhause willkommen zu heißen. Als Snack für die BewohnerInnen wurden passend zum Übergabedatum frische Krapfen angeboten.

„Wir freuen uns mit dem Projekt „Platform L“ ein Teil des Stadtentwicklungsgebietes rund um den neuen Wiener Hauptbahnhof zu sein, um so leistbaren Wohnraum mit hochwertiger Architektur bieten zu können und wünschen allen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Glück in ihrem neuen Zuhause!“, so ÖSW Vorstand Wolfgang Wahlmüller bei der Übergabe.

Das Projekt setzt sich zum Ziel, ein möglichst breites Spektrum an Wohnungen bzw. Wohnungsmöglichkeiten anzubieten, das von allen Generationen angenommen werden kann. In dem vielfältigen und barrierefreien Wohnungsangebot können Singles, Paare, Familien mit Kindern und Senioren jede gewünschte Wohnform wählen und nachhaltig, an die im Verlauf des Lebens unterschiedlichen individuellen Wünsche und Bedürfnisse, anpassen.

Das Besondere an diesem Projekt sind die loftartigen Wohneinheiten. Diese haben eine private Erschließung durch einen direkten Liftzugang in die Wohnung und verfügen über einen offenen und flexiblen Wohnungsgrundriss, der den Wohnbedürfnissen der BewohnerInnen durch die Abtrennung von ein bis drei nutzungsneutralen Räumen in nahezu allen Lebensphasen entgegenkommt. Die L-förmigen Fenster und Balkone geben der Fassade des Projektes nicht nur ihr architektonisch einzigartiges Gesicht, sondern verleihen den Räumen auch mehr Licht und Wärme.

Für die Gestaltung des großzügigen Stiegenhauses konnte der Künstler Manfred Erjautz gewonnen werden, der im Luftraum des Stiegenhauses ein auch von außen und in der Nacht wahrnehmbares Licht-Kunstwerk über alle Geschosse geschaffen hat, das dem Wohnhaus eine zusätzliche einzigartige Identität und damit den BewohnerInnen eine stärkere Identifikation mit dem Gebäude geben soll.

Gemeinschaft zum Mitmachen

Zusammen mit dem Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects und dem Soziologenteam Havel & Havel wurde ein generationsübergreifendes Wohnprojekt umgesetzt, das eine ausgeprägte Gemeinschaft entstehen lassen soll. Zu diesem Zweck wurden vielfältige Kommunikationszonen geschaffen: Neben dem großzügigen Gemeinschaftsraum mit Küche und gemütlichen Couches, stellt auch der „Marktplatz“ im Foyer der Projektes eine Besonderheit dar: In Schaukästen aus Glas können Bewohner beispielsweise Dinge präsentieren, die sie verkaufen oder tauschen wollen, Nachhilfeangebote anbieten oder sogar ihre eigenen Kunstwerke ausstellen – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt!

Aus einem offenen Bücherschrank im Foyer können kostenlos Bücher entnommen und nicht mehr benötigte eingestellt werden. Wer mit dem Lesen nicht mehr warten kann, kann sich umgehend in der nahegelegenen Leseecke niederlassen. Optimalen Raum für wärmere Tage bietet die große Dachterrasse mit knapp 330 m²: Hier laden Elektrogrillgeräte, Sitzbänke und Tische sowie Kräuterbeete zum gemütlichen Aufenthalt im Freien ein.

Darüber hinaus stehen den BewohnerInnen weitere gemeinschaftliche Bereiche wie der begrünte Innenhof, die großzügig dimensionierten Fahrrad- und Kinderwagengaragen sowie eine Waschküche zur Verfügung. Durch diese Förderung der nachbarschaftlichen Kontakte werden Sicherheit, Wohnqualität und emotionaler Rückhalt sowie die Identifikation mit dem Wohnviertel erhöht.

Um die Nutzung der gemeinschaftlichen Bereiche nachhaltig sicherzustellen, wurden die MieterInnen schon bei der Wohnungsanmeldung zu ihren Wünschen für die Gemeinschaftsbereiche befragt. Bis zum Übergabetermin wurden sie zu mehreren Mitbestimmungstreffen eingeladen um gemeinsam ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Besonders engagierte MieterInnen können dann in der ersten Zeit nach dem Bezug die Organisation der Gemeinschaftsflächennutzung übernehmen. So bekommen sie die Möglichkeit, aktiv etwas zur Gemeinschaft in ihrem neuen Zuhause beizutragen.

Nachhaltiges Bauen

Ein besonderes Augenmerk wird auf den bauökologischen Aspekt gelegt. Neben der Ausführung als Niedrigenergiehaus Plus, sollen Alu-Fenster, die sogenannten Wiener Fenster mit Dreifachverglasung, helfen die Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten und damit sowohl Geldbeutel als auch Umwelt zu schonen. Diese wirken nicht nur optisch ansprechend, sondern überzeugen vor allem durch ihre wartungsfreie Langlebigkeit und Recyclebarkeit. Zudem wurde auf die sorgfältige Ausführung einer energetisch optimierten Gebäudehülle geachtet und deren Qualität durch Thermographiemessungen und durch einen IBO- „Ökopass“ gesichert und überprüft.

Die ÖSW-Firmengruppe

Die ÖSW AG steht an der Spitze der ÖSW-Firmengruppe, die über mehr als 25 Beteiligungen verfügt und ca. 55.000 Wohneinheiten verwaltet. Damit ist der Konzern der größte private gemeinnützige Bauträger in Österreich. Neben dem Wiener Markt ist das Österreichische Siedlungswerk schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig.

 

 

 

Pressebetreuung durch immo 360°:

 

Daniela S. Fiedler
Diplom-Medienwirtin (FH)
PR & Marketing
Tel.: 01/401 57-606
daniela.fiedler@immo-360.at

 

Mag. Helga Mayer
Geschäftsführung immo 360 grad gmbh
Leitung Vertrieb, Marketing & PR ÖSW AG
Tel.:01/401 57-603
helga.mayer@immo-360.at

 

 

Border arround image (width=140px) with description an copyright below
"Platform L - Lebensstationen"
Border arround image (width=140px) with description an copyright below
Licht-Kunstwer des Künstlers Manfred Erjautz
Border arround image (width=140px) with description an copyright below
10., Vally-Weigl-Gasse 1
Border arround image (width=140px) with description an copyright below
v.l.n.r.: ÖSW-Vorstände Wolfgang Wahlmüller und Michael Pech, die neuen Bewohner Darija Soldic und Ivan Bogosavljevic, Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner und Roman Delugan vom Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects