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13.02.2015 - "Gold" für "JOIN IN - Vielfalt gemeinsam leben"

„Gold“ für "JOIN IN - Vielfalt gemeinsam leben"

"JOIN IN - Vielfalt gemeinsam leben" lautet der Name des gemeinsamen Projektes des Österreichischen Siedlungswerks (ÖSW) und der Familienwohnbau unter dem im Juni 2014 ein interkulturelles Wohnprojekt auf den ehemaligen Mautner Markhof Gründen in Wien Simmering fertiggestellt wurde. Mit insgesamt 90 Wohneinheiten, bestehend aus geförderten Mietwohnungen, supergeförderten Mietwohnungen und einer Senioren-Wohngemeinschaft, bietet das Projekt ein vielfältiges Wohnungsangebot. Ein Teil der Wohneinheiten wird vom Wiener Hilfswerk betreut.

Nun erhielt das Projekt den „Gold Standard“ von „klimaaktiv“, einer Initiative des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich, und wurde somit auch zum Objekt des Monats Februar 2015 gekürt. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des „BauZ! –Wiener Kongress für zukunftsfähiges Bauen“ überreicht.

ÖSW Vorstand Michael Pech: „Wir sind stolz darauf, dass durch die Verleihung des „Golden Standard“ die Vorreiterrolle des ÖSW im ökologischen Wohnbau wiedereinmal bestätigt wurde. Das ÖSW stellt mit diesem Projekt einmal mehr seine Verantwortung für die Umwelt unter Beweis.“

Gemeinschaft & Ökologie

„JOIN IN – Vielfalt gemeinsam leben“ setzt sich ein interkulturelles Wohnen zum Ziel. Die Leitidee ist das Zusammenleben von Menschen verschiedenster Altersgruppen und kultureller Hintergründe. Wichtig ist, dass die BewohnerInnen Interesse an gemeinschaftlichem Leben haben, grundsätzlich Toleranz für andere Lebensstile und Werthaltungen mitbringen und das Zusammenleben verschiedener Kulturen als Bereicherung sehen.

Das Projekt „JOIN IN – Vielfalt gemeinsam leben“ bot in der Vorbereitungs- und Planungsphase umfangreiche Möglichkeiten der Beteiligung und Mitsprache sowie das frühzeitige Kennenlernen der Nachbarschaft: Es wurden BewohnerInnentreffen angeboten, bei denen das Projekt und die umfangreichen Partizipationsangebote vorgestellt wurden. Gleichzeitig konnten die InteressentInnen Kontakt zu möglichen NachbarInnen knüpfen. Auch die Grundrisse wurden gemeinsam mit dem Architektenteam final festgelegt.

Zudem wurden auch nach Vertragsunterzeichnung weiterhin moderierte BewohnerInnentreffen durchgeführt, bei denen wichtige Fragen des Zusammenlebens geklärt wurden. Nach Bezug der Wohnungen werden noch weitere Treffen zur Optimierung der Gemeinschaft in der Wohnanlage stattfinden. Entwickelt wurde dieses Projekt gemeinsam mit dem deutschen Soziologen Johann Mathis.

Aber auch energietechnisch beinhaltet das Projekt ein durchdachtes Konzept: Den hohen Ansprüchen der Energieeffizienz folgend, wurden die Gebäude im Passivhausstandard ausgeführt. Eine kontrollierte Wohnraum Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung wurde ebenfalls umgesetzt.

Das Lüftungssystem reduziert durch den Einsatz von Filtersystemen die Staub- und Pollenbelastung in den Wohnungen, was besonders für Allergiker positive Auswirkungen hat. Das Ansaugen der Frischluft wird über einen im Erdreich verlegten Luft-Erdwärmetauscher geregelt (Frischluft-Energiebrunnen).

Generell wurden bewusst ökologisch verträgliche Baustoffe gewählt und diese ressourcensparend eingesetzt. Beispielsweise wurden HFKW freie Dämmstoffe verwendet. Zur Qualitätssicherung dient die Zertifizierung mittels IBO-Gebäudepass.

Gemeinschaft und persönlicher Freiraum

Die Ansprüche an Privatheit, Gemeinschaft und Öffentlichkeit sind kulturell unterschiedlich. Die Erschließung des Projekts bietet daher ein ausgewogenes System von Privatheit, Gemeinschaft und Öffentlichkeit, das auch für BewohnerInnen mit differenzierten Ansprüchen attraktiv ist. Alle Wohnungen haben private Balkone und Loggien. Auf dem Dach gibt es gemeinschaftliche Freiräume und Nachbarschaftsgärten, die für die HausbewohnerInnen vorgesehen sind. Im Erdgeschoss gibt es öffentlichere Freiräume, die den Gemeinschaftdräumen zugeordnet, jedoch „öffentlich“ zugänglich und nutzbar sind.

Infrastruktur

Das Projekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zur U3-Station Enkplatz und bietet damit neben den Straßenbahnlinien 6 und 71 sowie der Schnellbahnstation Wien Haidestraße eine optimale öffentliche Verkehrsanbindung direkt ins Stadtzentrumund nach Wien-Umgebung. Mit der Südosttangente ist auch für den Individualverkehr eine gute Anbindung gegeben. Zudem befinden sich das Einkaufszentrum Simmering mit zahlreichen Geschäften für den täglichen Gebrauch sowie angrenzende kleinere Geschäfte und Lokale in nächster Umgebung.

Die ÖSW-Firmengruppe

Die ÖSW AG steht an der Spitze der ÖSW-Firmengruppe, die über mehr als 25 Beteiligungen verfügt und ca. 55.000 Wohneinheiten verwaltet. Damit ist der Konzern der größte private gemeinnützige Bauträger in Österreich. Neben dem Wiener Markt ist das Österreichische Siedlungswerk schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig.

 

 

 

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v.l.n.r: Bernhard Raffelsberger (Familienwohnbau), Michael Pech (ÖSW), Barbara Fritsch-Raffelsberger (Familienwohnbau), Alfred Willinger (Architekten Tillner & Willinger ZT GmbH) und Günter Liebel (Leiter der Sektion für Umwelt und Klimaschutz im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft)
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Michael Pech und Günther Liebel
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Preisgekröntes Projekt "JOIN IN"
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"Gold" für "JOIN IN - Vielfalt gemeinsam leben"